Opera - W.A. Mozart: "Die Zauberfloete"


 
 
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Opera - W.A. Mozart: "Die Zauberfloete"

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Einer der bedeutenden Opern aller Zeiten mit Sinfonieorchester und mehr als 15 Solisten in einer der interessantesten interpretation von Anna Dlugolecka (Buehnenbild, Kostueme und Regie). Das zu sehen ist ein Pflicht!

Als Textgrundlage des Librettos dienten Schikaneder mehrere unterschiedliche Quellen, vor allem das in Christoph Martin Wielands Sammlung Dschinnistan erschienene Märchen Lulu oder die Zauberflöte von August Jacob Liebeskind von 1789, Wielands Oberon von 1785, der Roman Sethos des Abbé Jean Terrasson von 1731 (Mozart hatte sich bereits bei der Komposition der Bühnenmusik zu einem Heldenspiel von Tobias Philipp Freiherr von Gebler, Thamos, König in Ägypten (1773), mit dem Sethos-Stoff beschäftigt) und Karl Friedrich Henslers Sonnenfest der Brahminen.
Die Handlung und insbesondere die Ausrichtung der Charaktere wurden während der Entstehungszeit der Oper mehrfach umgearbeitet. Schikaneder wollte die Zauberflöte damit vermutlich schärfer gegen Wenzel Müllers gleichzeitig entstehende und auf ähnlichen Vorlagen fußende Zauberoper Kaspar, der Fagottist, oder die Zauberzither abgrenzen.
Die im Laufe der Mozartrezeption geäußerte Vermutung, die sich beispielsweise auch bei Wolfgang Hildesheimer in seinem 1977 erschienen Buch über Mozart findet und die davon ausgeht, dass Karl Ludwig Giesecke einen Einfluss auf die Ausarbeitung des Librettos hatte, gilt nach heutigem Forschungsstand als widerlegt [2]. Mit Gieseckes Eingreifen und den Abgrenzungsbemühungen wurde versucht, die vielfach festgestellten Risse, Brüche und Widersprüchlichkeiten im Libretto zu erklären; so wandelt sich etwa die Rolle der Königin der Nacht von der ?guten Fee?, die Tamino und Papageno mit magischen Instrumenten (Zauberflöte, Glockenspiel) ausstattet, zu einer Widersacherin des Guten und der Weisheit. Bis heute ist jedoch nicht belegbar, dass Giesecke einen größeren Einfluss auf die Oper hatte. Der Theaterzettel der Uraufführung nennt nur Schikaneder als Librettist. Es fehlen auch Belege, dass das Libretto eine andere Handlung vorsah, bevor Wenzel Müllers Oper Kaspar, der Fagottist gezeigt wurde. Belegbar ist nur, dass Mozart bei der Uraufführung von Müllers Oper anwesend war:
... ich ging dann um mich aufzuheitern zum Kasperl in die neue Oper der 'Fagottist', die so viel Lärm macht - aber gar nichts daran ist[3],
schrieb Mozart seiner Frau in der ihm eigenen Diktion.